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Tag 18 Jasper und Jahrestage


Montag, den 13.06.2005
An diesem Morgen ist es very lustig: Wir stehen gegen 8:30 Uhr auf und räumen unseren nachts unordentlich verlassenen Feuerplatz auf. Beim Spaziergang zum Fluß entdecken wir, dass es die Sonne wohl gut meint.







Es gucken bedeutend mehr Berge raus als am Sonntag und die sind verdammt hoch. Sandys Geburtstagswetter, Kevin wird zufrieden sein. Als wir zurückkommen stehen die McKinstry's gerade auf. Wir kochen Kaffee und wärmen den Toast (genau 4 Schreiben) und das Hühnerbein auf, das wir uns gestern haben beim Abendbrot aus dem Restaurant haben mitgeben lassen. Matthias war zum Glück abends nicht ausreichend hungrig. Kevin holt Milch und Zucker für Kaffee und für Sandy einen Saft. Er ist sehr lieb zu ihr, wir schmunzeln ab und zu über doch Händchenhalten auf der Straße - und uns wird gesagt: "Get a room".
Wir checken genau 11 Uhr aus und werden zum Whistler fahren.





Sandy kneift, the germans fahren alleine hoch. Wirklich HOCH!



Oben geht richtig Wind und es liegt auch Schnee. Abwechselnd haben wir gute und, wenn eine Wolke um uns rum ist, auch mal gar keine Sicht.





Später merken wir, dass der Wind die Fahrt ins Tal behindert. Wir werden nicht pünktlich am Treffpunkt sein, müssen ca. 30 Minuten länger oben aushalten, bevor wir mit der Seilbahn wieder nach unten gebracht werden und dann im Giftshop auf Sandy und Kevin warten können. Sie sind noch mal abgefahren als wir nicht pünktlich da waren. Haben eingekauft und Kevin macht auf dem Sitz seines geliebten Trucks leckere Sandwiches, die wiederum Maika sehr liebt.





Wir fahren zu den "Athabasca Falls" und sind erstaunt, so große Anlagen ausgewaschener Felsen vorzufinden. Es ist wunderschön und wir gehen eine ganze Weile umher, schließen diesen Besuch mit einer kleinen Getränkepause ab.









Der Rückweg nach Jasper ist ein Steinesuchweg. Wir halten gelegentlich, um zu prüfen, ob sich der gesichtete Stein eignet in Sandys Garten als sicherer Tritt in den Boden eingelassen zu werden. Am See finden wir wundervolle Farben des Wassers, einen Bootssteg und tausende kleine Fische, die versuchen in die Finger zu beißen. Kevin muss ins Wasser. Dann versucht er Maika hineinzurollen während sie auf dem Steg liegt und die Hand ins Wasser hält. Ihr Geschrei bewegt ihn wohl zum Aufgeben.






In Jasper kaufen wir noch einen Ring in der Art wie Matthias' Ring für Maika. Ihrer ist ein Kolibri, steht für ein fröhliches Leben (möchte ja keiner flatterhaft sagen).



Wir besorgen auch Steaks und besuchen Cameron und France mit ihrer süßen Mieze und den 3 putzigen Hunden ca. 15 Kilometer von jeder befestigten Straße entfernt mitten in der Landschaft. Es ist ein wunderschönes Haus auf einem kultivierten Stück Land mitten in ansonsten fast unberührter Natur.







Dem vorzüglichen Essen folgt eine kleine Konversation über Länder und Sprachen. France stammt aus Quebec und spricht eigentlich französisch, ihr Englisch verstehen wir daher sehr gut, auch, dass sie die Mieze nicht hergibt, die wir am liebsten mitnehmen möchten als wir 22:30 Uhr aufbrechen. Noch zwei Stunden zu fahren. Der arme Kevin - er holt an der Tankstelle Sonnenblumenkerne und Spuckbecher dazu. Das ist gar nicht so einfach - die Kerne aufbeißen und die Schalen ausspucken, aber es hilft eben gegen das Einschlafen am Steuer. Man lernt nicht aus! Ordnungsgemäß und wohlbehalten kommen wir in Morinville an, zum baldigen Schlafengehen. Denn am nächsten Morgen soll es für uns zeitig losgehen.

Tag 19