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Tag 6 Fort Henry und Kingston



Mittwoch, der 01.06.2005
Ein Frühstück wird auf das Zimmer geliefert, das beschleunigt die Abfahrtsvorbereitungen erheblich.



Wir sind eigentlich dann den ganzen Tag gefahren, schwer beeindruckt zum großen Teil von der Landschaft, aber auch von der Beschaulichkeit, die von der ruhigen Betriebsamkeit der Leute ausgeht.











Am Mittag lädt ein sonniges Flussufer in Cornwall zum Verweilen ein. Ein paar Ansichtskarten werden eifrig vollgeschrieben bevor sie dann nach weiterer Autofahrt in Kingston in den Briefkasten gelangen.



Fort Henry ist auf unserer Küstenroute Kingston vorgelagert. Wir machen einen Abstecher in die Geschichte der Gegend und lernen das Fort sogar in Betrieb kennen. Studenten "betreiben" die alte Wehranlage und fesseln uns mit ihren Darbietungen bis zum Zapfenstreich, der mit Kanonendonner das Museum für diesen Tag schließt.























In Kingston gibt es einen schönen Hafen und ein unglaubliches Tex-Lokal, welches wir zuerst wieder verlassen müssen, weil wir es durch den Hintereingang betreten haben und nicht platziert wurden. Mit ein paar freundlichen Worten bekommen wir aber unseren favorisierten Tisch wieder und staunen über die perfekte Organisation von Platzanweiser, Kellner und Tischabräumern. Zwischendurch wird vom Personal für den Nachbartisch noch ein Geburtstagsständchen geträllert, was den Eindruck von "Amerika" noch verstärkt. Dieses Abendessen erfüllte wohl das Klischee vom unbändigen Leben in USA von allen Erlebnissen auf unserer Reise am besten.



Kingston ist ein nettes gepflegtes Städtchen, etwas bergig gelegen mit wunderbarem Blick auf den Lake Ontario.











Wir reißen uns doch los und erwischen kurz vor 22 Uhr die letzte (übrigens kostenlose) Fähre nach Glenora. Im Sportsman Motel gibt es ein akzeptables Zimmer, aber ein schlimmes Bett für unsere Rücken.

Tag 7