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Tag 5 Montreal



Dienstag, der 31.05.2005
Nach kurzer Autofahrt erwischen wir eine tolle Lokalität, wo wir freundlich wieder mal ein riesiges Frühstück bekommen. Immer Kartoffeln in Stückchen gebacken, Würstchen, Steaks, Bacon und Eier - alles, was das Herz, bzw. der Magen begehrt. Und dabei schauen wir natürlich immer sehr neugierig aus dem Fenster in die fremde Umgebung.
was ne tolle Kiste...

Gestärkt machen wir uns auf nach Montreal - in einen überwältigenden Mix aus Hochmodernem und Abrissreifem. Scheinbares Gewusel ist doch ziemlich zielstrebige Bewegung. Die unwahrscheinlichsten utopischen Architekturen wurzeln neben grauen Kästen, deren Sinn man nicht sofort erkennt, teilweise sind es riesige Parkhäuser.





Straßen führen darunter und darüber in weiten Bögen. Das Olympiastadion ist nicht zu verfehlen mit seinem schrägen Turm. Dort müssen wir natürlich rauf. Es ist schon interessant zu sehen, wie diese ganzen Sportanlagen jetzt genutzt werden. Wir entdecken eine DDR-Flagge, die noch von der Teilnahme ostdeutscher Athleten kündet.









Das ehemalige Radsportstadion wurde zum Biodome umfunktioniert. Es gibt verschiedene Biosphären, wir verbringen viel Zeit in einer Pinguinlandschaft mit der Beobachtung von lustigen Wasservögeln u. ä. Getier. Und können uns die exotischen Tierchen gut in der Wildnis vorstellen. Anderswo sind große bunte Papageien wunderbar anzusehen und lassen sich auch durch intensivste Betrachtung nicht davon abhalten einander zu beknabbern.














Um uns in die Stadt zu begeben, lassen wir das Auto in der Tiefgarage stehen und fahren mit einem Nahverkehrszug nach Downtown.















Für die Touristen gibt es eine beschauliche Meile. An deren oberem Ende uns die Animationsdame eines Restaurant mit Freisitz anspricht und auch überzeugt Platz und ein kleines Abendessen zu nehmen. Sie sagt: " Oh, Sie sprechen deutsch ? Deutsch spreche ich wohl besser als englisch." Matthias hat das amüsiert, Maika musste feststellen, dass es bei ihr mit den Sprachen ganz genauso ist.











Am späten Abend im Dunkeln finden wir den Weg über eine übergroße Brücke zu der Insel auf der 1967 die Weltausstellung stattfand. Mit ausgeklügelten Kniffen fotografieren wir in den Nachthimmel hinein das beeindruckende Drahtgeflecht der Geodätischen Kuppel des einstigen USA-Pavillon.





Allerdings müssen wir auch heute Abend dem langen Fußmarsch und dem damit verbunden Verschleiß der Füße Tribut zollen und uns ein Nachtlager suchen. Jenseits des St. Lawrence Stromes finden wir auch ein nettes CAA-geprüftes Motel mit einem die ganze Wand bedeckenden Spiegel und Jacuzzie, der leider ein unmögliches Geräusch von sich gibt, wenn man ihn einschaltet.


Tag 6