Donnerstag, der 02.06.2005
Es hält uns in Glenora nichts länger als nötig von der Suche nach einem Frühstück ab. Brighton lassen wir links liegen und finden in Treton ein nettes Breakfastlokal. Die Sonne lacht auch an diesem Tag sehr sommerlich und verzaubert den Zwischenstopp in Peterborough am größten hydraulischen Schiffshebewerk. Dafür das es sooo groß ist, war es nicht gut zu finden "Suchspiel: Where is the Liftlock?". Aber der schattige Rastplatz am Hang mit Blick auf die enormen Bottiche des Hebewerks entschädigt für die kleine Sucherei. Es sind wieder ca. 25°C, herrlich.





Unsere nächste Reisestation soll Kitchener sein ca. 100 km von London entfernt. Dort wohnen Freunde von Maika's Eltern - Alfred und Hertha Seifert. Sie sind vor mehr als 50 Jahren von Westdeutschland in die Region Waterloo ausgewandert und nun schon um die 80 Jahre alt. Gegen 15 Uhr rufen wir Hertha an und avisieren unser Eintreffen für den Abend.


Nach einem ausgiebigen Besuch bei einem großen Büroausstatter und SD-Kartenkauf für noch mehr Fotokapazität haben wir eine gute Fahrt nach Kitchener, das ca. 190.000 Einwohner hat. Maika hielt es immer für ein kleines Örtchen... Zuerst sind wir zwar an der 85 vorbeigedonnert, weil im Internet noch 86 gestanden hat, was seit zwei Jahren nicht mehr stimmt, wie uns Alfred später versichert, aber dann stimmte der Spickzettel genau. Alfred stand schon vor dem Haus und empfing uns herzlich. Hertha ist leider nicht bei guter Gesundheit, kürzlich gestürzt und das rechte Bein völlig blaugeschwollen. Konnte gleich Maika die Reiseapotheke auspacken und helfen mit Hepatromb. Nach kurzer Berichterstattung aus der Heimat und Pläneschmieden für den nächsten Tag können wir zwischen altem Doppelbett (Alfred sagt, das knarrt furchtbar) und Doppelbettcouch wählen. Die Couch schläft sich gut.



